Leistungen

Wir stellen uns ein schönes Altwerden so vor, dass sie Ihre gewohnte Umgebung, in der Sie schon lange wohnen und vielleicht sogar ihre Kinder großgezogen haben, weiterhin genießen können. Die kleinen oder großen Gebrechlichkeiten des Alters oder Krankheiten sollten hier keine Hinderung bedeuten. Das elfte Sozialgesetzbuch – SGB XI - regelt die notwendige Hilfeleistung in dem Bereich der Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung und Hauswirtschaft.

Das fünfte Sozialgesetzbuch – SGB V - regelt die notwendige Hilfe im Bereich der Behandlungspflege. Die medizinisch pflegerisch notwendigen Behandlungen werden vom Arzt mittels der „Verordnung Häuslicher Krankenpflege“ angeordnet. Diese Leistungen werden in unserem Pflegedienst ausschließlich von Pflege-Fach-Personal durchgeführt.

Auszug aus den Leistungen unserer Einrichtung

Grundpflege im Rahmen der SGB XI –elftes sozialGesetzBuch
Körperpflege
  • Ganzkörperpflege
  • Teilkörperpflege
  • Hilfestellung beim Duschen / Baden
  • Fußbad
  • Haarpflege
  • Rasur
  • Nagelpflege
  • Mund-/Zahn- und Prothesenpflege
  • Hautpflege
  • Hilfe beim An- und Auskleiden
  • Anlegen von Prothesenpflege
Ernährung
  • Zubereitung der Nahrung
  • Darreichung von Sondenkost
  • Darreichung von Speisen und Getränken
Ausscheidungen
  • Hilfe bei Toilettengang
  • Inkontinenzversorgung
    -Windelhose anlegen bzw. wechseln
  • Stomaversorgung -Künstlicher Darmausgang-
  • Pflege des Dauerkatheters
  • Überwachung der Ausscheidungen
Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Unterhaltsreinigung
  • Einkäufe / Besorgungen
  • Wäsche waschen
  • Zubereitung von Mahlzeiten
Prophylaktische Maßnahmen werden für folgende Krankheiten durchgeführt:
  • Dekubitus
  • Kontrakthuren
  • Thrombose
  • Pneumonie
  • Soor / Parotitis
  • Sturzprophylaxe
  • Bewegung/Mobilisation
  • Aktive und passive Bewegungsübungen
  • Gehübungen
Förderung
–nur durch die Aktivierung Ihrer verbleibenden Fähigkeiten kann Ihr Zustand erhalten bzw. verbessert werden:
  • Waschtraining
  • An- und Ausziehtraining
  • Esstraining
  • Toilettentraining
  • Gedächtnistraining
  • Anleitung zu Tagesstrukturierenden Maßnahmen
  • Hilfe zu Krisenbewältigung
  • Gesprächsführung
  • Hilfe zur Aufrechterhaltung bestehender sozialer Kontakte


Verhinderungspflege nach § 39 SGBXI
Jeder der arbeitet hat Anspruch auf Urlaub oder mindestens auf Erholung. Auch pflegenden Angehörigen, Pflegepersonen, Betreuern, Nachbarn usw. steht dieses Privileg zu. Damit Pflegende ihren Urlaub genießen können und gleichzeitig eine reibungslose Hilfestellung des Pflegebedürftigen gesichert ist, hat unser Gesetzgeber folgende Regelung geschaffen:
Neben der Sachleistungen werden für 28 Tage pro Jahr weitere Zuschüsse von der Pflegekasse gezahlt. Mit diesem Geld kann der Pflegebedürftige die Personen, oder einen Pflegedienst bezahlen, der einen reibungslosen Ablauf der Pflege sichert. Sämtliche Zusatzleistungen, die zur Urlaubsvertretung notwendig sind und Ihnen ihren Alltag angenehm gestalten, bietet unsere Einrichtung an, mit der bequemen Möglichkeit die erbrachten Leistungen direkt mit Ihrer Pflegekasse abzurechnen.

Diese Leistung ist einmal im Jahr für maximal 28 Tage in Anspruch zu nehmen. Wird das Geld nicht ausgeschöpft oder nicht in Anspruch genommen verfällt es.

Betreuungspflege nach §45 SGB XI
Die großen medizinischen Fortschritte unserer Zeit ermöglichen, dass die Menschen heutzutage ein angesehenes Alter erreichen. Leider ist das Altwerden manchmal mit Gedächtnisverlust und/oder Verwirrtheit begleitet. Diese Menschen benötigen mehr Aufmerksamkeit, Pflege und sonstige Hilfeleistung. Dieser Hilfebedarf ist im elften Sozialgesetzbuch unter § 45 geregelt. Im Sinne dieser Regelung bietet unsere Einrichtung unter anderem Zusatzleistungen wie folgt an:
  • Biographie- und Erinnerungsarbeit ( Gedächtnistraining )
  • Sich beschäftigen, z.B. mit dem Tagesgeschehen / sonstige Interessen
  • Förderung der Bewegung
  • Basale Stimulation
  • Förderung von handwerklichen, beruflichen, künstlerisch musikalischen und sozialen Fähigkeiten
  • Förderung der geistigen Anregung und Begegnung mit anderen Menschen
  • Förderung der geistigen Anregung durch Besuch von kulturellen Veranstaltungen
  • Förderung / Durchführung von Gemeinschafts-spielen die das Gedächtnis / Mathematik fördern.
  • Lesetraining / Auswertung des gelesenen Materials usw.
  • Stundenweise Entlastung pflegender Angehörigen / Lebenspartner unw.
  • Das analysieren von gefährdeten Gegenständen und den neuen Umgang damit erlernen
  • Alltagssituation bewältigen

Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI
Pflegeberatungen sind Pflichtberatungen. Schon bei der Einstufung wird Ihnen mitgeteilt, dass sie regelmäßig die Pflegeberatungen nachweisen müssen, soweit Sie von Ihrer Pflegekasse Pflegegeld beziehen.

Der Gesetzgeber ordnet auch die Häufigkeit der Pflegeberatungen an und zwar: Empfänger der Pflegestufen I und II halbjährlich. Empfänger der Pflegestufe III quartalsmässig.

Für den schriftlichen Nachweis über das Pflegeberatungs-Gespräch sorgt unsere Einrichtung. Des weiteren kümmern wir uns auch um die Weiterleitung der notwendigen Unterlagen an Ihre Pflegekasse.

Sollten Sie uns Ihr Vertrauen entgegenbringen, werden diese Pflegeberatungen von unserem qualifizierten Personal durchgeführt.

In Rahmen dieser Pflegeberatungsgespräche erhalten Sie Tipps und Anregungen, die Ihren Pflegealltag erleichtern werden. Wenn gewünscht, informieren wir Sie auch gerne über Neuigkeiten in der Bewegung des Gesetzgebers, betreffend Pflege und Behandlung. Die Kosten für die Pflegeberatungsgespräche übernimmt Ihre Pflegekasse. Damit Ihr Termin nicht verstreicht, erinnern wir Sie rechtzeitig an den nächsten Pflegeberatungs-Termin. So wird Ärger mit Ihrer Pflegekasse vermieden.

Behandlungspflege SGB V - das fünfte sozial Gesetz Buch - Verordnung Häuslicher Krankenpflege

Jede Art der Erkrankung und sei sie nur kurzfristig, vorübergehend oder chronisch löst Alarmglocken aus.
Die nötige Hilfeleistung wird von Ihrem Hausarzt festgelegt und verordnet. Ihr Hausarzt entscheidet über die Behandlungsmethode, Häufigkeit, Dosierung ihrer Medikamente und leitet die Anordnung an unsere Einrichtung durch eine so genannte „Verordnung häuslicher Krankenpflege“ weiter.
Eine Genehmigung Ihrer Krankenkasse ist für die Kostenübernahme unerlässlich. Die von Ihrem Hausarzt verordnete Behandlung wird in unseren Einrichtung ausschließlich durch qualifiziertes Personal durchgeführt.

Kurzer Einblick in unsere Leistungen
  • Medikamente richten und verabreichen
  • Blutdruck messen
  • Blutzucker messen
  • An- und ausziehen von Kompressionsstrümpfe
  • Parenterale Ernährung – Nahrungsaufnahme über spezielle Infusionen -
  • Wundverbände
  • Tracheostoma Wechsel und Absaugungen
  • Kateterisierung - wenn die Blase sich nicht selbst leeren kann -
Wurde die Verordnung Häuslicher Krankenpflege von Ihre Krankenkasse genehmigt, rechnen wir direkt mit dem Kostenträger ab.
Häusliche Kranken-
pflege Heidelberg
H. Klein / M. Szani


Hardtstraße 96/1
69124 Heidelberg
tel 06221 30 18 56
fax 06221 30 10 01
Mobil 0170 · 312 95 55
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